Kanu Club Ettenheim 1983 e.V.

Mülltour

Alles begann mit der Vorstandssitzung in der Heuberggaststätte Ettenheim.

Zwischen dem einen oder anderen Bierchen wurde das Thema Gewässerreinigung in die Runde geworfen. Jeder der Anwesenden ist der Meinung, dass der Müll in die Tonne und nicht in die Gewässer gehört. Um eine solche Reinigung durchführen zu können, habe ich mich auf die Forschung nach den Problemzonen in unserer Umgebung begeben. Dafür habe ich mich mit den Zuständigen der Gewässerreinigung und den Betroffenen – den Anglern - in Verbindung gesetzt.

Dabei erhielt ich den Vorschlag, mir die Strecke vom Ottenheimer Mühlbach bis zum Ichenheimer Anglerheim vorzunehmen.

Diese Anregung haben wir gleich genutzt. Schließlich stellte sich nur noch ein Problem raus. Der Mühlbach wird demnächst für längere Zeit abgeschlagen. Darum mussten wir alles ziemlich zügig und in Rekordzeit planen. Alle KCE-ler erhielten eine Rundmail mit den Informationen.

Bedingt durch die Urlaubszeit und dem kurzfristigen Termin, konnte leider keiner außer mir und Hardy Zeit finden.

Und somit standen wir vor dem nächsten Problem. Sofort viel uns ein, dass die Landjugend Gruppe aus Nonnenweier, mit denen ich selbst oft etwas unternehme, uns unterstützen könnte. Gesagt getan, ich kümmerte mich um die Helfer und Hardy um die organisatorischen Dinge mit dem Landratsamt, der Müllentsorgung etc.

Genauso schnell die Planung vonstattengehen musste, haben wir diese auch umgesetzt. Am Samstag haben wir uns die Kanadier von Hardy geschnappt und sind voller Tatendrang losgepaddelt.

Auf der Höhe der Schollenhütte (Meißenheim), wurde Hardy gebeten nach einer Brille zu tauchen. Ohne jegliche Aufforderung schnappte sich Franziska sofort eine Taucherbrille und sprang in das doch erfrischende Wasser. Schon bald musste sie feststellen, dass sie nicht gegen die Strömung ankommt und das tauchen auf der Stelle unmöglich war. Hardy schnappte sich Geistes gegenwärtig einen Wurfsack, ließ diesen an der Brücke herab und Franziska war es möglich sich daran festzuhalten. Somit konnte Hardy beweisen, dass der Wurfsack nicht nur Leben retten kann, sondern auch unvermeidlich ist. Leider war die Brille nicht auffindbar.

Wir konnten zugunsten für uns feststellen, dass eine kühle und dunkle Lagerung dem Bier nicht schadet. Schätzungsweise konnten wir 2 Kästen Bier hochtauchen.

Am Ziel angekommen, mussten wir doch staunen wie viel Müll im Bach, an dem Ufer und den anliegenden Hecken zu finden war.

Ansonsten war es eine überaus Lustige und interessante fahrt, die wir sicherlich wiederholen werden.

Viele Grüße Marc Lechien

 

 

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